Stellen Sie sich nicht die Frage, ob Sie eine Umtauschprämie annehmen sollten

VonWebmaster

Stellen Sie sich nicht die Frage, ob Sie eine Umtauschprämie annehmen sollten

Stellen Sie sich nicht die Frage, ob Sie eine Umtauschprämie annehmen sollten – Geben Sie Ihr Fahrzeug zurück und holen Sie sich den gesamten Kaufpreis zurück.

Die Regierung hat ein umfassendes Paket geschnürt. Wie sieht dieses Paket aus und wer profitiert davon?

Nach monatelangem Streit, haben sich Union und SPD geeinigt und eine Strategie vorgelegt, die eine größere Sicherheit vor drohenden Fahrverboten bringen, sowie dem weiteren Wertverlust für ältere Diesel-Fahrzeuge entgegen wirken soll.

Um die geforderten Grenzwerte von Stickoxiden in belasteten Städten einzuhalten, baut die Regierung auf zum Teil schon laufende Maßnahmen. Es liegen Zusagen von mehreren Autoherstellern vor, bei bis zu 6,3 Millionen älteren Diesel bessere Abgas-Software mittels Update aufzuspielen.

Darunter sind auch 2,5 Millionen VW-Diesel, die noch mit der Betrugssoftware betrieben werden.

Außerdem möchte der Bund Motor-Umbauten bei Taxen, Bussen, Müllwagen und Transportern von Handwerken subventionieren.

Neben diesen Maßnahmen werden zwei konkrete Möglichkeiten genannt.

1. Umtauschprämien

Die Autoindustrie hat zugesagt mit einer “Umtauschprämie” Kaufanreize für einen neuen Diesel zu setzten. Erfüllt ein Kunde die Anforderungen, weil er etwa in einer von den 14 “Intensivstädten”(gemeint sind die stark belastete Städte München, Stuttgart, Köln, Reutlingen, Düren, Hamburg, Limburg an der Lahn, Düsseldorf, Kiel, Heilbronn, Backnang, Darmstadt, Bochum und Ludwigsburg)  wohnt oder zur Arbeit pendelt, zahlen Hersteller Prämien zwischen 5000 – 10000 Euro.
Besonders Kunden, die sich kein neues Auto kaufen wollen oder schlicht weg nicht leisten können, bleiben auf der Strecke. Umweltverbände zweifeln ebenso an der Wirksamkeit einer solchen Umtauschprämie.

2. Nachrüstung am Motor – viele offene Fragen

Diese Variante soll besonders die Kunden ansprechen, die ihren erst vor wenigen Jahren gekauften Diesel weiter nutzen oder schlicht weg kein Neufahrzeug erwerben wollen.
Aus Expertensicht sind die Einbauten von Katalysatoren eine besonders wirksame Maßnahme, da sie den Schadstoff-Ausstoß deutlich senken.

Leider gibt es beim Thema Hardware-Nachrüstung noch viele offene Fragen. Wer die im Schnitt geschätzten Kosten von 3000 Euro trägt, ist genau so wenig geklärt, wie die Frage der Haftung für die Umbauten. Da es noch keine Vorgaben oder Genehmigungen vom Kraftfahrt-Bundesamt gibt, wird es wohl noch mindestens ein Jahr dauern bis mit möglichen Nachrüstungen zu rechnen ist.

Hinzu kommt die Tatsache, dass die Autoindustrie keinen Hehl daraus macht, sich gegen Nachrüstungen auszusprechen. Die Konzernchefs forcieren den Umtausch Alt gegen Neu.

Zwar übt die Regierung um Angela Merkel Druck auf die Konzerne auf, die gesamten Nachrüstkosten zu tragen, jedoch ist der Effekt derzeit gleich null.

Rechtsanwalt Torsten Schutte dazu:
“Stellen Sie sich nicht die Frage, ob Sie eine Zahlung annehmen sollen. Warten Sie nicht ! Geben Sie Ihr Fahrzeug zurück und holen Sie sich den vollen Kaufpreis zurück. Melden Sie sich bei uns. Sie sind nicht auf den Ausgang der Musterfeststellungsklage angewiesen. schutte.legal klagt seit Beginn auf volle Kostenerstattung

Lesen Sie hier alles zur Musterfeststellungsklage.

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Quellen:

Manager-Magazin

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